Am Sonntag, den 17. Mai 2026 mit Einbruch der Dunkelheit fand eine ganz besondere Traditionsveranstaltung in Wolfratshausen statt: Die Johannifloßprozession.
Zunächst wurde zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk, des Schutzpatrons der Flößer, Schiffer und Brücken, in der Kirche St. Andreas ein feierlicher Gottesdienst abgehalten. Nach einem Standkonzert am Marienplatz startete die Prozession. In Anlehnung an den historischen Ablauf von 1910 zogen Traditionsvereine zur Alten Floßlände. Dort war eine Bühne aufgebaut für die Segensandacht der katholischen und evangelischen Pfarrer.
Inzwischen starteten die festlich geschmückten Flöße der Wolfratshauser Flößereibetriebe mit Blaskapelle, Ehrengästen, einer Nepomuk-Statue und vielen Fackeln in der Nähe des Poign und fuhren gemächlich zur Floßlände, wo sie zum kirchlichen Segen anhielten. Die Segnung war sehr feierlich, umrahmt von Blasmusik und Böllerschüssen. Danach fuhren die Flöße weiter zum Kastenmühlwehr. Auf den Brücken und auf dem gegenüberliegenden Ufer verfolgten viele Zuschauer das Geschehen.
Zum Abschluss stand eine, im völligen Kontrast zur traditionellen Blasmusik, hochmoderne Licht- und Lasershow auf dem Programm.
Ein paar von unserem Fotoclub haben sich dieses eindrucksvolle Schauspiel nicht entgehen lassen und es mit vielen Fotos dokumentiert:
Fotos von Susanne Allwang:






